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Gedenkstätte in Dresdner Stasi-Zentrale vor Umbruch

Erweiterungsarbeiten für 2,3 Millionen Euro starten im Frühjahr Dresden (epd). Die Gedenkstätte in der ehemaligen Dresdner Stasi-Bezirksverwaltung will mit ihrer geplanten Vergrößerung deutlich an Profil gewinnen. Der Vorsitzende des Trägervereins, Dresdens früherer Oberbürgmeister Herbert Wagner, kündigte am Montag den Beginn der 2,3 Millionen Euro teuren Umbauarbeiten für Ende April an. Derzeit wird für die Gedenkstätte an der Bautzner Straße vor allem das ehemalige Untersuchungshafthaus auf mehreren Etagen genutzt. Mit der Erweiterung kommt ein weiteres Gebäude mit einem denkmalgeschützten Kino- und Versammlungssaal des früheren DDR-Geheimdienstes hinzu. Die Gedenkstätte, die sich auch zur Begegnungs- und Bildungsstätte wandeln will, führte in Dresden bislang eher ein Schattendasein. Wagner sprach von einer Verdoppelung der Fläche nach dem Umbau. Er hoffe, dass die Einrichtung künftig über Landeshauptstadt hinaus strahle. "Wir wollen nicht nur die Opfer-, sondern auch die Täterseite beleuchten". Unter anderem soll in dem neuen Haus das weitgehend original eingerichtete Büro des letzten Dresdner Stasi-Chefs, Horst Böhm, zu sehen sein. Der ehemalige Geheimdienstkomplex liegt am Elbhang in bester Dresdner Lage. Demonstranten besetzten die Zentrale am 5. Dezember 1989. An den 22. Jahrestag der Ereignisse erinnerte am Montag ein Tag der offenen Tür. Für den Abend war außerdem die Übergabe eines neuen Denkmals geplant. Zu sehen ist an der Straßenseite ein Stück der alten Mauer. Eine Tafel erinnert dort an die erzwungene Öffnung des Stasi-Hauptquartiers. Die Sandsteinquader stammen von der alten Mauer, die dem Straßenausbau für die neue Waldschlößchenbrücke über die Elbe weichen musste. Wagner zufolge stammen 1,9 Millionen Euro für den Umbau aus dem Vermögen früherer Parteien und DDR-Massenorganisationen (PMO). Weitere 400.000 Euro steuert die Stadt Dresden bei. Die Arbeiten, bei denen auch ein rollstuhlgerechter Zugang entsteht, sollen etwa ein Jahr dauern. Gedenkstättenleiterin Uljana Sieber sagte, dass sie noch mehr Schüler und Schulen in die Arbeit einbeziehen wolle. Diese gehörten schon zum wichtigsten Publikum. Möglich seien zum Beispiel Theater- oder Geschichtsprojekte. Die Gedenkstätte wolle sich nach dem Umbau auch stärker für Tagungen oder auch Treffen von ehemaligen Häftlingen anbieten. Wagner kündigte zudem eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit an. "Da ist noch erhebliches Potenzial." Als Beispiele nannte er eine verbesserte Ausschilderung oder die Auflistung in mehr Verzeichnissen oder Museumsführern. Mit dem Ausbau sei außerdem die endgültige Form der Gedenkstätte erreicht, so der Vorsitzende des Trägervereins "Erkenntnis durch Erinnerung". Unberührt vom Ausbau bleibt allerdings der sogenannte "Fuchsbau" in einem anderen, maroden Gebäudeteil. Den Kellertrakt nutzte der sowjetische Geheimdienst nach 1945 für Haftzellen. Nach Angaben Wagners will die Stadt Dresden dieses Gebäude verkaufen. Die Räume sollen aber für diesen Fall weiter der Gedenkstätte zur Verfügung stehen. Gefördert wird die Gedenkstätte von der Stadt und der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. 2011 kamen etwas über 10.000 Besucher. epd ost Quelle
9.12.11 09:40
 
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